Was tun bei feinem Haar?
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Was tun bei feinem Haar?

Feines Haar ist rund 0,05 mm dick, normales Haare ca. 0,15 mm. In Studien konnte bewiesen werden, dass nach der Einnahme von Kieselsäuregel in flüssiger Form über mehrere Monate eine deutlich messbare Verdickung des Haarschafts eintritt. Dafür verantwortlich ist das im Kieselsäuregel enthaltene Silicium, welches aus dem flüssigen Produkt besonders gut vom Körper aufgenommen werden kann. Aus Kieselerde kann es weniger gut aufgenommen werden. Weitere die Haare kräftigende Substanzen, die auch gegen Haarausfall wirken, sind die Eiweißbausteine Keratin und Cystin, aus denen der Haarschaft aufgebaut ist; außerdem die B-Vitamine, Zink und Eisen und Biotin (Vitamin H, Vitamin B7).

Volumenshampoos mit aufplusterndem Effekt machen feines und dünnes Haar voller und griffiger.

Man sollte bei der Produktwahl vermeiden, dass das Haar beschwert wird. Häufig wirken zu große Mengen an Silikongel in Pflegespülungen beschwerend. Die Haare sehen häufig dünner aus und sollten besser etwas kürzer getragen werden. Besonders gut geeignet sind Haarlängen zwischen Ohrläppchen und Kinn. Auch hellere Strähnen erzeugen einen optischen 3-D-Effekt mit mehr Fülle. Es ist günstig die Haare über Kopf und gegen die Wuchsrichtung zu föhnen. Schaumfestiger ist zur Volumengabe ein geeignetes Stylingprodukt.

Das Schneiden der Haarspitzen führt nicht zu einer Verdickung des Haares. Es werden nur die Haarschafte waagrecht gekappt und Splissenden entfernt. Eine Verdickung des Haares, also eine Rückmeldung von der geschnittenen Haarspitze zur Haarwurzel existiert nicht. Allerdings ist es wichtig, zu wissen, dass Haare, die auf den Schultern aufliegen zu Spliss neigen, da sie an den Spitzen mechanisch aufgestoßen werden.