Lipome entfernen in Berlin
Lipome sind gutartige Fettgeschwülste unter der Haut. Stören sie mechanisch oder kosmetisch, stehen drei Wege offen: Operation, Fettabsaugung oder die schonende Fett-Weg-Spritze.
Lipome sind gutartige Fettgeschwülste unter der Haut: weich, gut abgegrenzt und von einer bindegewebigen Kapsel umgeben. Sie können klein oder mehrere Zentimeter groß sein, einzeln oder in großer Zahl vorkommen und sind in Einzelfällen leicht druckschmerzhaft, weil Nervenfasern eingewachsen sind.
Lipome sind harmlos, können aber mechanisch oder kosmetisch stören. Dann gibt es drei Behandlungswege:
- Operation: In örtlicher Betäubung wird das Lipom samt Kapsel über einen Hautschnitt herausgeschält. Der Nachteil: Es bleibt eine Narbe.
- Fettabsaugung: In örtlicher Betäubung wird Flüssigkeit ins Gewebe eingespritzt und das Lipom mit einer großen Saugkanüle abgesaugt. Außer der Einstichstelle entsteht keine Narbe.
- Fett-Weg-Spritze: Das schonendste Verfahren. Eine harmlose fettauflösende Substanz – Phosphatidylcholin, aus der Sojapflanze gewonnen und zugleich normaler Zellwandbaustein unserer Körperzellen – wird mit einer dünnen Kanüle in die Geschwulst gespritzt. Sie wird seit vielen Jahren auch therapeutisch gegen Fettembolien und bei schweren Lebererkrankungen eingesetzt.
Die Behandlung mit der Fett-Weg-Spritze ist sehr risikoarm; weltweit sind keinerlei schwere Nebenwirkungen bekannt. Sie führt zu einem brennenden Gefühl im Lipom, das sich leicht rötet und überwärmt anfühlt; Blutergüsse sind möglich. Verzichten Sie einige Tage vorher auf Aspirin und andere Blutverdünner, am Vorabend auf Alkohol. Innerhalb weniger Wochen schrumpft das Lipom zusehends – die Kapsel bleibt, doch das pralle Fettgewebe löst sich effektiv auf.
Wirkmechanismus
Vermutet wird: Ins Fettgewebe gespritzt, lädt sich das Lecithin des Phosphatidylcholins mit Fettsäuren auf und transportiert sie aus der Fettzelle; die Fettpartikel werden über das körpereigene Lymphsystem abtransportiert – eine Verstärkung natürlicher Vorgänge.
Behandlung
Eine ambulante Sitzung dauert ca. 15 bis 30 Minuten. Für einen optimalen Erfolg sollte die Behandlung in Abständen von etwa 6–8 Wochen mindestens 2–3 Mal oder häufiger wiederholt werden. Eine Anästhesie ist meist nicht nötig; etwas Betäubungsmittel kann beigemischt werden, Kühlen hilft ebenfalls. Eine eventuell etwas dunklere Pigmentierung über dem ehemaligen Lipom bildet sich von selbst zurück.
Kontraindikationen
Nicht behandelt werden Schwangere, stillende Frauen, Kinder sowie Patienten mit Diabetes, Gefäßerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Lebererkrankungen, akuten und chronischen Infektionen, Nierenerkrankungen, Gerinnungsstörungen, Allergien, schwerer Fettleibigkeit oder bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe (z. B. Sojaallergie).
Häufige Fragen zu Lipomen
Sind Lipome gefährlich?
Nein, Lipome sind harmlos: weich, gut abgegrenzt und von einer bindegewebigen Kapsel umgeben. In Einzelfällen sind sie leicht druckschmerzhaft, weil Nervenfasern eingewachsen sind.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Die Operation, bei der das Lipom samt Kapsel herausgeschält wird und eine Narbe zurückbleibt; die Fettabsaugung, bei der außer der Einstichstelle keine Narbe entsteht; und die Fett-Weg-Spritze als schonendstes Verfahren.
Wie funktioniert die Fett-Weg-Spritze?
Eine fettauflösende Substanz – Phosphatidylcholin, aus der Sojapflanze gewonnen und zugleich normaler Zellwandbaustein unserer Körperzellen – wird mit einer dünnen Kanüle in die Geschwulst gespritzt. Innerhalb weniger Wochen schrumpft das Lipom, die Kapsel bleibt erhalten.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Eine ambulante Sitzung dauert etwa 15 bis 30 Minuten. Für einen optimalen Erfolg sollte die Behandlung im Abstand von etwa 6 bis 8 Wochen mindestens zwei- bis dreimal oder häufiger wiederholt werden.
Wer darf nicht behandelt werden?
Schwangere, stillende Frauen und Kinder sowie Patienten mit Diabetes, Gefäß-, Autoimmun-, Leber- oder Nierenerkrankungen, akuten und chronischen Infektionen, Gerinnungsstörungen, Allergien, schwerer Fettleibigkeit oder bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe, etwa einer Sojaallergie.